»Andrea Maria Schenkel legt nun mit ›Bunker‹ einen Roman vor, der ganz der Fantasie der Autorin entsprungen ist. Aber dennoch bleibt sich Schenkel auch mit diesem Thriller, der wieder einen unheimlichen Sog entwickelt, treu: erneut entwirft sie ein Kaleidoskop divergenter Perspektiven, das sich nie zum einheitlichen, widerspruchlosen Bild fügt, sondern immer wieder für Irritationen sorgt. (...) Die Erzählerin kriecht bisweilen buchstäblich in ihre Figuren hinein, erkundet und seziert verwüstete Seelenlandschaften mit der Genauigkeit einer Insektenforscherin.«
Johannes von Gathen, dpa Kultur
»Es ist der genau kalkulierte und nie überzogene Spannungsbogen, der uns gut hundertzwanzig Seiten lang vorantreibt. (...) Schenkel weiß auf atemberaubende Weise den Überlebens- und Abwehrkampf ihrer Protagonisten zu schildern. Mit winzigen Details und einer verknappten, aber klaren und bildhaften Sprache zieht uns Schenkels Buch in seinen Bann und lässt uns in jeder Hinsicht im Dunkeln tappen. Am Ende blicken wir in menschliche Abgründe und müssen erkennen, dass Bunker nicht nur Schutz bieten, sondern auch des Menschen Schicksal sein können.«
Jörg von Bilavsky, Lesart
»In ›Bunker‹ hat die Autorin ihre erzählerischen Messer gewetzt und erprobt. (...) Eine Etüde eben. Andrea Maria Schenkel ist eine Autorin, die sich nach ihrem fulminanten Debüt auf der Bühne der literarischen Öffentlichkeit entwickelt.«
Tobias Gohlis, Die Zeit – Literaturbeilage zur Leipziger Messe
»Ehe der Leser noch weiß, ist er im Bunker schon drin.«
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung
»Warum ein neuer Schenkel ein Ereignis ist (und vielleicht wieder ein Bestseller) in einer so mit Texten überschwemmten Krimi-Landschaft, dass man kein Ufer mehr sieht? Weil diese Autorin außergewöhnlich streng ist zu sich, weil sie vorgestanzte Kriminalroman-Sätze vermeidet, jedes nur behauptete Erschaudern und falsche Herzklopfen, jedes Klischee in Wort und Handlung. (...) Weil sie Sätze schreibt, die klar und eiskalt sind und die trotzdem das Ungeheuerliche von Gewalt zwischen Menschen fassen.«
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau
»›Bunker‹, der neue Thriller von Andrea Maria Schenkel, stellt ein Kammerspiel von beklemmender Intensität dar – und die nachgerade anatomische Nahaufnahme gleich zweier verwüsteter Seelen. (...) Thea Dorn gleich legt Schenkel falsche Fährten sonder Zahl – und treibt so ein bitterböses Spiel mit den Lesern. Es macht Hoffnung, dass nicht nur, wie lange Zeit üblich, anglo-amerikanische, sondern auch deutsche Thriller-Autorinnen zu solcher Perfidie fähig sind. Denn das Unterlaufen von Erwartungen ist neben dem Gebot nicht zu langweilen, die vornehmste Aufgabe eines Kriminalromanciers. Beide Missionen hat Schenkel, die das Genre bereichert, mit Bravour erfüllt.«
Hendrik Werner, Die Welt
»Es ist die Lakonie der Eiswüste, spektakulär unspektakulär, und dabei als trostloses Protokoll beunruhigend. Kalt und feucht ist es im ›Bunker‹.«
Joachim Huber, Der Tagesspiegel
»Schon ihre Bestseller ›Tannöd‹ und ›Kalteis‹ waren kleine Meisterwerke des düsteren Krimis, doch mit ihrem neuen Roman ›Bunker‹ setzt Andrea Maria Schenkel noch eins drauf. (...) Es ist Schenkels stilistischem Talent und ihrem Fingerspitzengefühl für gute Geschichten zu verdanken, dass sich ›Bunker‹ von den üblichen Thrillern mit ihren vordergründigen Spannungseffekten abhebt. (...) ›Bunker‹ braucht sich nicht hinter seinen prämierten Vorgängern zu verstecken, auch wenn dieser Krimi nicht auf einer historischen Vorlage basiert. (...) Jetzt hat die 47-jährige Autorin sich von diesem stützenden Gerüst der Realität befreit. Ihr neues Werk beweist, dass allein ihre Fantasie genügend Tragkraft für eine mitreißende Geschichte besitzt.«
Andreas Schinkel, Hannoversche Allgemeine
»›Bunker‹ ist ein erstaunlich experimenteller Versuch, ein aktuelles Thema, das Untiefen der Unbegreiflichkeit birgt, mit Hilfe von Dramaturgie, Verknappung und Sprachwillen fassbar zu machen.«
Ullrich Noller, titel magazin
»Anders als Schenkels vorherige Romane beruht ›Bunker‹ auf keinem historischen Stoff – ist aber nicht weniger spannend!«
Freundin
»Meisterlich geschildert sind diese Gedanken, Stimmungen sind zum Greifen plastisch, der Leser leidet und empfindet mit. (...) 120 bis zum letzten Buchstaben spannende Seiten!«
Friedrich Stern, Nürnberger Zeitung
»Wahrscheinlich würde man den Roman mit Deutungen über das Monströse an sich überfordern. Aber manchmal versinkt das Erzählte in einem Grundton, in dem das Ausweglose als ein Teil unserer Existenz erklingt. So kann das Buch durchaus als ein 120 Seiten währender Albtraum gelesen werden.«
Lothar Schröder, Rheinische Post
»Andrea Maria Schenkel erzählt in ›Bunker‹ aus der Innensicht ihrer beiden Figuren in ›erlebter Rede‹, ein Stilmittel, das sie bereits in ›Tannöd‹ bravourös verwendete und mit dem sie trickreich jegliche Distanz zu ihren Figuren unmöglich macht, ihre Leser direkt hineinzieht in die Abgründe.« Stefanie Wirsching, Augsburger Allgemeine
»Akribische Recherche ist Schenkels Stärke. (...) Spannung erzeugt sie mit ihrer verschachtelten Erzählweise.«
Susanne Helmer, Nürnberger Nachrichten
»Andrea Maria Schenkel komponierte einmal mehr eine fesselnde Authentizität. (...) Sie zieht den Leser mit großer sprachlicher Nüchternheit und Akribie hinein in einen Albtraum.«
Jürgen Kanold, Südwest Presse
»›Bunker‹ ist spannende Kriminalliteratur, die sich das ganze Buch hindurch immer wieder zu steigern vermag. Schenkel-Fans dürften auf Ihre Kosten kommen.«
Christian Werder, Berner Zeitung
»Wie es sich anfühlt, einem fremden Menschen ausgeliefert zu sein, wehrlos zu sein, erniedrigt zu sein, und noch nicht einmal zu wissen, warum – das wird hier anschaulich erzählt.«
Karin Großmann, Sächsische Zeitung
»Andrea Maria Schenkel ist eine Spezialistin für Albträume. Sie kennt sich aus in den Abgründen der Seelen. Sie konstruiert raffiniert außerordentlich spannende Szenen.«
Sächsische Zeitung
»Schicht für Schicht, sprunghaft, holzschnittartig wird das Protokoll zweier einsamer Menschen entwickelt, bis alles schlüssig und plausibel in die Katastrophe mündet. (...) Thea Dorn hat darüber schon geschrieben. Schenkel macht es besser. Sie lässt den Albtraum aus gestörter Normalität wachsen, wozu sie in die Gedanken ihrer Gestalten kriecht und sie in ein beängstigendes Satzstakkato gießt.«
Ulrich Steinmetzer, Hessische / Niedersächsische Allgemeine
»Andrea Maria Schenkel schafft es, die Dinge in der Schwebe zu halten: hier eine unklare Andeutung, da ein verworrener Wachtraum, dort ein vager Wink. Mit diesen Mitteln spannt sie einen so kolossal auf die Folter, dass mental die Zerreißgrenze droht. In knappen, dicht gepackten Episoden baut sie eine Atmosphäre des Unheimlichen und Dämonischen auf.«
Ulf Heise, Freie Presse |